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Inventory Liquidation – Abverkauf der Lagerbestände und Restposten

Posted By on 19. Oktober 2012

Im Bereich Einkauf und Verkauf soll man u.a. die Produktlebenszyklen der Artikel, mit welchen man handelt, unbedingt beruecksichtigen.

Der Lebenszyklus des Produkts ist ein Zeitraum, in dem das Produkt auf dem Markt vorhanden ist.
Dieser Zyklus besteht aus vier Phasen:

1) das Produkt wird auf den Markt gebracht,

2) Umsatzsteigerung,

3) Marktsättigung,

4) Umsatzrückgang

Was passiert mit dem Sortiment, wenn die Phase 3 und 4 erfolgt? Oft werden die Produkte, die sich nicht mehr für eine „Live Karriere“ eignen, als Sonderposten zu sehr attraktiven Sonderpreisen angeboten. Es kann auch so sein, das ganze Sortiment zu guenstigen Preisbedingungen abverkauft wird, weil der Verkaufer den Platz im Laden oder im Lager fuer andere kommende Ware braucht. Das betrifft u.a. den Handel mit Kleidung, Schuhen, wo die Nachfrage mit der bestimmten Jahreszeit eng verbunden ist. Der Haendler, der nicht alle Artikel aus der Winterkollektion rechtzeitig verkauft hat, muss die Restbestaende am besten abverkaufen, um neue Ware aus den Fruehlingskollektion anzunehmen. Wegen Modetrends, die sich sehr schnell aendern, ist der Verkaeufer oft gezwungen, das gebliebene Sortiment zu liquidieren. Das ist dann gute Gelegenheit fuer Wiederverkaeufer, Kleinunternehmer, auch Exporteur, die noch immer hochwertige Ware zu attraktiven Preisen zu erwerben.

Aehnlich wie im Handel mit Textilien passiert auch im Vertrieb von Saisonartikel. Die Weihnachtsartikel, die Osternartikel, Valentinstag-Sortiment etc. – hier ist der Lebenszyklus besonders kurz. Sobald die Festtage vorbei sind, wird das ganze Sortiment aus dem Markt zuruckgezogen. Die Haendler, die grosse Lager haben, koennen die Saisonartikel bis zum naechstem Jahr lagern, meistens aber werden solche Artikel als Posten, Sonderposten oder Ware aus Liquidation angeboten. Besonders betrifft das die Lebensmittel, die oft Artikel mit kurzem MHD sind. Grosse Handelsketten haben schon gesonderte Abteilungen, die sich mit der Steuerung des Abverkaufs der Lagerbestaende sowie mit der Liquidation der ganzen Sortimenten oder Kollektionen beschaeftigen. Es lohnt sich dann mit solcher Handelskette auf Dauer zusammenzuarbeiten. Da aber hier oft schon regelmaessige und dazu sehr grosse Abnahmemengen in Frage kommen – in Tausend Stueck, nicht selten containerweise – kann sich nicht jeder Haendler leisten von solchen Sonderangeboten und Liquidationen zu profitieren. Diese Haendler sollen dann Kontakt mit den Liquidatoren oder mit den Restpostenhaendlern aufnehmen. Sie bekommen auch hier die Sonderangebote mit verschiedenem Sortiment, aus Lagerueberhaengen und aus Liquidation der Kollektionen oder von ganzem Laden, Boutiquen, sie koennen aber dabei schon die fuer sich guenstige Einkaufsbedingungen  verhandeln, was ihnen vor allem erlaubt,  die Ware einzukaufen und die dann noch mit Gewinn zu verkaufen.

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