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Teilnahme an einer Insolvenzversteigerung

Posted By on 12. September 2012

Die Ware aus Insolvenz kann man problemlos auf dem Restpostenmarkt einkaufen. Viele Großhändler und Handelsunternehmen bieten verschiedene Produkte an, die aus Insolvenz (Konkurs) kommen. Natürlich verkaufen sie solche Ware schon  mit einem  bestimmten Aufpreis weiter. Wenn jemandInsolvenzware noch billiger kaufen will, soll er sich überlegen, an einer Insolvenzversteigerung selbst teilzunehmen und dort die gesuchten Geräte einzukaufen. Versteigert werden vor allem die Maschinen aller Art, verschiedene Industriegeräte, auch Büromobel und IT-Geräte (Notebooks, Computer, Drucker, Monitore).

Was soll man aber zuerst wissen, bevor man sich entscheidet, an einer Insolvenzversteigerung teilzunehmen?

1) Eine vorherige Besichtigung ausdrücklich empfohlen
Die Gegenstände, die  zum Verkauf stehen, sind meistens gebraucht und weisen
teilweise erhebliche Gebrauchsspuren auf. Es ist moglich und sehr empfehlenswert, die
Gegenstände, die uns interessieren, zuerst zu besichtigen und am besten noch fachkundig zu untersuchen, weil der Verkäufer keine Pflicht hat, die Gegenstände frei von Sachmängeln zu versteigern. Der Verkauf erfolgt ohne Garantie.

2) zusätzliche Gebühren und Kosten berücksichtigen
Es geht hier vor allem um die Versteigerungsgebühr – sie beträgt in der Regel 15 % des Höchstgebotes zuzüglich der gesetzlichen MwSt. Dieses Aufgeld, und dazu noch Provision und gesetzlicher MwSt., muss man am Tag des Zuschlages leisten.

Wenn der Käufer mit der Zahlung des Kaufpreises in Verzug gerät, wird der Kaufpreis von den Verkäufer verzinst. Dann zahlt man leider schon einen entsprechend höheren Preis.

Der Ersteigerer muss in der Regel die ersteigerten Gegenstände auf eigene Kosten und Risiko demontieren und transportieren. Hier sind die Termine fur die Abholung von grosser Bedeutung – Abtransport muss innerhalb der angegebenen Termine erfolgen. Falls der Termin fur die Abholung nicht eingehalten wird, muss der Käufer für sämtliche Folgekosten wie weitere Lagerung, evtl. Auslagerung, Demontage und Abtransport etc. haften.

3) Probleme mit der Demontage
Die während der Versteigerung gekauften Geräte, Anlagen, 
Baumaschinen müssen von dem Käufer sorfältig demontiert werden, weil er meistens für Beschädigungen, die bei der Demontage oder beim Transport am Eigentum des Verkäufers und/ oder des Grundstückseigentümers entstehen, haftet. Solche Objekte, deren Demontage und Transport Schäden an Immobilien und/oder Eigentum Dritter verursachen können, können sogar mit Kaution belegt werden, was noch zusätzliche Kosten verursacht.

Jeder Versteigerer hat natürlich eigene Geschäftsbedingungen, mit denen man einverstanden sein muss, bevor man sich an einer Versteigerung beteiligt. Man soll diese Bedindungen möglichst sorgfältig lesen und auch verstehen, was auch nicht immer so einfach ist.
Die Käufer, die sich trotz diesen Schwierigkeiten doch entscheiden, die Möbel oder Computer oder Industrieanlagen selbst zu versteigern, können ein wirklich gutes Geschäft machen, aber nur wenn sie sich wirklich gut im Wesentlichen für solchen Sonderverkauf vorbereiten.

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